Klassische Maniküre könnt ihr selber zu Hause machen, denn sie ist billig und erfordert nicht so viel Zeit. Wenn ihr den Nägeln sogar ein paar Minuten widmet, werden sie mit ihrem Glanz lange bezaubern. Worin besteht die klassische Maniküre und wie könnt ihr sie Schritt für Schritt machen? Welche Werkzeuge braucht ihr?

Worin besteht die klassische Maniküre?

Die Maniküre bedeutet etwas mehr als ein Nagellack – das ist die echte Kunst der Pflege. Macht euch jedoch keine Sorgen: Das ist ziemlich einfach, wenn ihr ein bisschen übt. Ihr müsst also die Nagelhaut regelmäßig zurückschieben, die Fingernägel feilen, ihnen notwendige Nährstoffe liefern und sie eventuell lackieren (später könnt ihr sie mit schönen Aufklebern verzieren). Die Maniküre ist auch eine Entspannung, die uns zusätzliche Effekte sichert – gepflegte Hände. Was wollen wir mehr?

Klassische Maniküre – notwendige Werkzeuge

Um die klassische Maniküre zu machen, braucht ihr folgende Werkzeuge:

  • Nagellackentferner,
  • Papierfeile,
  • Glasfeile,
  • Polierblock,
  • Produkt zur Pflege der Nagelhaut,
  • Holzstäbchen,
  • Fingernagelzange,
  • Öl,
  • Nagelbasis,
  • Lieblingsnagellack,
  • Überlack,
  • Produkt, das das Trocknen des Nagellacks beschleunigt,
  • Handcreme.

Klassische Maniküre – Schritt für Schritt

Erstens: Entfernt den alten Nagellack

Ich beginne mit dem Entfernen des alten Nagellacks. Ich verwende dazu einen Nagellackentferner ohne Aceton, der der Nagelplatte nicht schadet. Wenn der Nagellack schwer zu entfernen ist, könnt ihr nach einem Polierblock greifen.

Zweitens: Feilt die Nägel

Ich feile die Nägel mithilfe einer Papierfeile. Ich konzentriere mich nicht nur auf die Nagelspitzen, aber auch auf die Ränder, um die Nägel optisch zu verlängern. Dann schließe ich die Nagelplatte mit einer Glasfeile – ich bin dabei sehr vorsichtig, um alle Unebenheiten zu entfernen. Der nächste Schritt ist der Polierblock.

Drittens: Schiebt die Nagelhaut zurück

Ich bereite jetzt die Nagelhaut vor – ich massiere in die Nagelhaut ein spezielles Produkt ein, das die Nagelhaut weich macht (eine gute Lösung ist auch das Handbad mit Olivenöl). Ich schiebe dann die Nagelhaut mithilfe eines Holstäbchens zurück und schneide sie mit der Fingernagelzange ab. Seid jedoch vorsichtig, um die Haut und die Nagelplatte nicht zu schädigen. Dann massiere ich in die Nagelplatte Olivenöl ein.

Viertens: Lackiert die Nägel

Bevor ich die Nägel lackiere, muss ich sie entfetten – ich verwende dazu ein mit dem Nagellackentferner getränktes Wattepad oder ein spezielles, entfettendes Produkt. Dann trage ich auf die Nägel eine Nagelbasis auf und lackiere sie. Um den Nagellack zu vereinheitlichen, trage ich die zweite Schicht Nagellack auf. Am Ende trage ich noch den Überlack auf, der den Nagellack fixiert und den Nägeln mehr Glanz verleiht. Wenn eure Nägel eine breite Nagelplatte haben, lackiert die gesamte Oberfläche der Nagelplatte nicht. Lackiert am besten die Ränder nicht, denn auf diese Weise macht ihr die Nägel optisch länger und schmaler.

Und wie macht ihr die klassische Maniküre? Vielleicht habt ihr andere Hinweise, die ihr uns mitteilen könnt?  

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